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Liebe Aktive und Freunde der Mauerpark Allianz, liebe Neu-Interessierte!


Der Mauerpark ist einer der bekanntesten Parks im dichtbesiedelten Berlin. An seinem Rand sollen bis zu 600 Luxuswohnungen gebaut werden. Das wird die Nutzung des Park verändern und u.a. die alteingesessenen Mieter wegen Mietensteigerung aus dem Kiez verdrängen.


Die MAUERPARK-ALLIANZ, ein Zusammenschluss aller an der Fertigstellung des Großen Mauerparks arbeitender Initiativen und initiativer BürgerInnen, plant eine Kampagnenzeitung in hoher Auflage zu drucken. Wir wollen so die notwendigen Informationen und Hintergründe zur Situation im und am Mauerpark verbreiten und Möglichkeiten der Gegenwehr aufzuzeigen.


Um die Zeitung finanzieren zu können, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Gespendet werden kann wie folgt:


·         Wir haben eine Spendenkampagne auf betterplace.org eingerichtet und rufen dort auf, für unsere Kampagnenzeitung 100% Mauerpark! Keine Luxussiedlung im Gesundbrunnen-Kiez! zu spenden.


·         Oder spenden Sie  über das Konto „Welt-Bürger-Park e.V.“

Spendenkonto:


Empfänger:            Welt-Bürger-Park e.V.


Kontonummer:      1109582600


BLZ:                        43060967


Bank Name:          GLS Bank Berlin


BIC:                         GENODEM1GLS


IBAN:                      DE03 4306 0967 1109 5826 00


Verwendungszweck: [Name, Adresse, Spende]


·         Unterstützen Sie uns auch mit 5 Euro per SMS

o   an die Telefonnummer            81190

o   Text:                                     MAUERPARK

Leiten Sie diese Mail auch gerne an alle, die uns unterstützen könnten, weiter. Klein- und Kleinstbeträge sind willkommen!


Mit herzlichen Grüßen und Dank für Ihre Unterstützung

Eure Mauerpark Allianz

 

Hier noch einige Informationen zum aktuellen Stand der Dinge: 

Um die seit Jahren verbindlich versprochene Erweiterung des Mauerparks endlich durchzuführen, hat der Berliner Senat einen Deal mit einem privaten Großinvestor gemacht. Um 5 Hektar angeblich fast geschenkt zu bekommen, hat er dem Investor Baufläche für eine Siedlung mit bis zu 600 Luxuswohnungen versprochen, direkt am Mauerpark. Das wird nicht nur die Nutzung des Mauerparks verändern, sondern Wohnen und Mieten im Viertel – das schon in den letzten Jahren durch Mietsteigerungen für viele der Bewohner unbezahlbar wurde – extrem verteuern. Für viele Bewohner heißt das: Wegziehen. Aus der Innenstadt, aus ihrem langjährigen Lebensumfeld.

Zudem geht der Deal auf unsere Kosten. Für die angeblich kostenlose Überlassung der Flächen wird dem Privatinvestor in dem –geheim gehaltenen – Vertrag die Übernahme von Kosten in Höhe von fast 7 Millionen € zugesichert, wird ein im Flächennutzungsplan als Grünfläche ausgewiesener Bereich in profitträchtiges Bauland umgewandelt und werden ihm Entschädigungen in Millionenhöhe aus dem Berliner Haushalt versprochen, sollte er die ohne demokratische Beteiligung geplante Bebauung nicht realisieren können.

Wir wollen erreichen, dass der Park in seiner Gesamtheit erhalten wird, wie versprochen um mindestens 5 Hektar erweitert wird und auch nördlich des Gleimtunnels unbebaut bleibt. Diese Freifläche dient im dichtbesiedelten Bezirk auch als Teil des „Grünen Bandes“ und ist eine wichtige Kaltluftschneise für die Stadt. Sie verhindert zudem, dass durch eine allzu nahe Wohnbebauung Konflikte mit Anrainern, vor allem mit der „Jugendfarm Moritzhof“, einem vielgenutzten Kinder- und Jugendbauernhof, entstehen. Wir brauchen keine Luxuswohnungen in Gesundbrunnen, die mittelfristig die Mieten teurer machen und weitere Leute aus der Innenstadt verdrängen.

Wir wollen keine Geheimverträge hinter unserm Rücken zwischen Politik und Unternehmern. Wir wollen mitentscheiden, was in unserer Stadt passiert. Wir wollen mit unseren Mieten (und Steuergeldern) nicht die Profite von Privatinvestoren sichern.
Wir fordern bezahlbaren Wohnraum und Grünflächen für alle Berliner und Berlinerinnen!
Deshalb arbeiten wir an einer Kampagnenzeitung „100% Mauerpark“ in hoher Auflage, um die Bewohner des Viertels und der Stadt über die Situation am Mauerpark und Möglichkeiten zur Gegenwehr zu informieren.
Wir fordern, dass ein auf die Bebauung gerichtetes Bebauungsplanverfahren abgebrochen wird! Wir fordern die Veröffentlichung des städtebaulichen Geheimvertrags. Als BürgerInnen wollen wir über Verträge, deren Folgen wir als Bürger tragen sollen, öffentlich diskutieren und mitentscheiden.