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... ich will keinen halben Streifen, ich brauch den ganzen Park...
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15.08.2011. Deutschlandradio Kultur. 19:30 Uhr. Zeitfragen.
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Die Bürger wollen in der Politik nicht länger nur Zuschauer sein
In Deutschland ist nichts mehr machbar. Politik und Wirtschaft beklagen, dass Großprojekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen Schönefeld nur unter größten Schwierigkeiten realisierbar sind. Die Bürgerproteste nehmen ständig zu, in der Not werden Schlichter wie Heiner Geißler oder Klaus Töpfer gerufen. Der Wutbürger, ein Begriff, den der Spiegel in polemischer Absicht erfunden hatte, wird längt politisch ernst genommen. Bei dem Protest gegen Atomkraftwerke oder gegen große Bauprojekte geht es nicht nur um Sachentscheidungen, es geht auch um die politische Kultur in Deutschland und um die Frage, wer was im Land entscheiden darf. Ein Blick nach Dänemark zeigt, dass eine frühzeitige Bürgerbeteiligung helfen kann, das Gemeinwohl zu stärken und Konflikte zu vermeiden.
Küchenradio
in diesem Küchenradio-Interview mit MSWBP-Co-Vorstandssprecher Heiner Funken, das im Mai 2011 vor Ort im Mauerpark geführt wurde entfaltet sich das Tableau von 21 Jahren Mauerpark-Historie nach der Wende, aus der Sicht eines Akteurs der wesentliche Phasen mitgeprägt hat: hier wird die Vorgeschichte der Stiftung klarer, der Kampf der BürgerInitiativen gegen politische Vergesslichkeit. Wer sich einmal eine Stunde Zeit nimmt, kann hier wesentliche Hintergründe erfahren, abseits des Plakativen, das den dreißig-Sekunden-Statements des politischen Tagesgeschäfts nun mal inne wohnt.















